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Gerade der Besuch beim Frauenarzt ist doch sehr intim, denn letztendlich hat dies mit Sexualität zu tun und auch Körperteile, die man sonst nicht einfach so zeigt, werden hierbei untersucht. Auch wenn dies eher selten der Fall sein dürfte, so gibt es doch auch schwarze Schafe unter Frauenärzten und immer wieder werden Vorfälle bekannt, wonach ein Frauenarzt seine Patientinnen belästigt hat.

Hierbei gilt es sicherlich zu entscheiden, ob man diese Belästigung nur subjektiv dadurch empfindet, weil man sich eben ausziehen muss und an Scheide, Vagina und auch Brust untersucht wird oder ob es sich um eine tatsächliche Belästigung handelt. In letzteren Fällen sollten Patientinnen den Arzt sehr wohl darauf ansprechen und ihn konkret darauf hinweisen.

Doch damit ist es sicherlich nicht getan. Denn ein Wechsel des Arztes sollte die Folge einer solchen Belästigung sein und, je nach Schwere des Vorfalls, ist sehr wohl zu überlegen, ob man sich nicht an die Kripo wendet. Denn ein Arzt, egal ob nun Frauenarzt oder Allgemeinmedizinier, hat einen besonderen Vertrauensstatus, welcher nicht einfach missbraucht werden darf.

Ebenso gilt es, andere Patientinnen zu schützen. Viele Kripos bieten speziell weibliche Beamtinnen an, an die man sich wenden kann, wenn es um sexuellen Missbrauch oder auch sexuelle Belästigung geht. Ein Gespräch mit einer solchen Beamtin bietet sich in diesem Fall an, um abzuklären, ob und inwieweit eine Grenzverletzung vorgelegen hat und ob der Arzt hierfür zur Rechenschaft gezogen werden soll. Auch wenn solche Vorfälle eher selten sind, so gibt es sie und keine Patientin muss dies einfach so hinnehmen!

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Kommentare

Ein Kommentar für “Belästigung durch den Frauenarzt”

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