Sechs Millionen Frauen schlucken täglich in Deutschland die Antibabypille. Der als „Pille“ bezeichnete Ovulationshemmer gilt als eines der sichersten Verhütungsmittel überhaupt und sollte es doch zu einer Schwangerschaft kommen, ist dies auf Einnahmefehler zurückzuführen. Nichtsdestotrotz zeigen sich durch die dauernde Zufuhr von Hormonen auch negative Auswirkungen. Es kommt häufiger zu Gefäßerkrankungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen. Weniger medizinisch gefährlich aber durchaus stark belastend für die einnehmenden Frauen, sind Nebenwirkungen in Form von Migräne, Übelkeit, Brustschmerzen, Depressionen und Gewichtszunahme.
-->Vor allem letzteres, die Gewichtszunahme, lastet der Pille schwer an. Obwohl viele Frauen berichten, dass durch das hormonelle Verhütungsmittel die Kilos auf der Waage mehr wurden, besteht zwischen der Einnahme der Anti-Baby-Pille und einer Gewichtszunahme kein erwiesener Zusammenhang. Vor allem bei der Anwendung moderner, niedrig dosierter Mikropillen bleibt laut wissenschaftlicher Studien das durchschnittliche Gewicht erhalten oder erhöht sich nur geringfügig. Dabei handelt es sich aber nicht um die Zunahme an Fettgewebe, denn dieser Anteil bleibt gleich. Lediglich etwas mehr Wasser wird ins Gewebe eingelagert, hervorgerufen durch den Östrogenanteil in der Pille. Eine gute Alternative sind heutzutage Pillenpräparate, die mehr Gestagene, welche der Wassereinlagerung entgegenwirken, oder Präparate die völlig frei von Östrogen sind, z.B. „die neue Minipille“.
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