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Die Intimrasur ist eine sehr alte Kultur. Viele Quellen besagen, dass bereits 3-4000 Jahre v. Chr. in Mesopotamien und dem alten Ägypten die Entfernung von Körperhaaren üblich war. Die damaligen Mittel zur Haarentfernung wurden aus Pflanzenextraken, Eselfett, Harzen, und teilweise sogar aus Fledermausblut oder Pech hergestellt. Im alten Ägypten galt, genau wie im heutigen Zeitalter, die haarlose Frau als Schönheitsideal. Dies bezog sich auf die Beinhaare, Schamhaare, Achselhaare und sogar die Augenbrauen. Heutzutage gilt die vollständige Rasur der Frau ebenfalls als erotischer und hygienischer wobei die Augenbrauen nur partiell entfernt bzw. definiert werden.

der rasierte Intimbereich einer hellhäutigen Frau

der rasierte Intimbereich einer hellhäutigen Frau

Die üblichen Enthaarungsmethoden finden heutzutage nahezu alle Anwendung. Jeder Mensch und Hauttyp ist für bestimmte Enthaarungsarten mehr – bzw. weniger geeignet. Viele Frauen und auch Männer kriegen bei der Rasur starken Rasurbrand. Dies führt dazu, dass sich die Hautstellen nie glatt sondern entweder pickelig, entzündet oder kratzig anfühlen. Bei anderen Menschen hingegen führt die Rasur zu einwandfreien Ergebnissen und ist die einfachste und unkomplizierteste Art der Haarentfernung.

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Verschiedene Haarentfernungsmethoden im Vergleich

  • Enthaarung mit einem Nassrasierer
    Einfache und schnell Methode zur Haarentfernung. Kann sowohl bei der Rasur als auch im Anschluss durch Stoppeln die Haut reizen und zu Entzündungen führen. Gerade im Intimbereich sollten wunde Hautstellen vermieden werden, da bei dem feuchten Klima im Intimbereich Hautpilze Närboden finden. Wer zu Rasurbrand neigt sollte sich auf keinen Fall so den Intimbereich enthaaren.
  • Enthaarung im Waxingstudio
    Leider sind die Studios in Deutschland meist minderwertig. Die oft jungen Frauen machen zwar einen netten Eindruck sind aber meist zu schüchtern, was dazu führt, dass viele mehrmals die gleichen Hautstellen entwachsen müssen, da sie sich nicht trauen im Intimbereich “anzupacken” um bspw. die Haut zu spannen. Wer ein gutes Studio gefunden hat bleibt diesem meist sehr lange treu. Diese Methode der Haarentfernung hat nur einen einzigen Nachteil, nämlich dass sie wehtut. Wenn die Haare professionell entfernt werden, sollte es nicht bluten – egal an welcher Hautstelle. Mit der Zeit sinkt die Schmerzenpfindlichkeit und spätestens beim 3-4 mal im Waxingstudio ist der Schmerz kaum noch spürbar.
  • Enthaarung mithilfe eines Epilierers
    Hierzu gehört viel Überwindung, da man sich den Schmerz selbst zufügt. Wir empfehlen Anfängern mit der Enthaarung im Studio zu beginnen und erst ab einer gewissen Schmerztoleranz den Epilierer zu Benutzen. Gleiches gilt für Kaltwachsstreifen wobei beide Verfahren schlechtere Ergebnisse als das Studiowaxing liefern.
  • Enthaarung mit Enthaarungscreme
    Besonders gut geeignet für die männliche Intimbehaarung, da es dort beim Waxing aufgrund der Dicke und Tiefe der Haarwurzeln zu Blutungen kommen kann. Leider verträgt dies nicht jeder.
  • Enthaarung mithilfe Laser/IPL-Technologie
    Die Enthaarung mit Laser kann sehr gute Resultate liefern, benötigt jedoch mehrere Anwendung und liefert nur nach etlichen Behandlungen ein nahezu 100%iges Ergebnis. Am besten funktioniert diese Art der Enthaarung bei heller haut und dunklen Haaren. Je heller die Haare desto weniger effektiv ist die Laserbehandlung. Je dunkler die Haut desto höher die Gefahr von Narben und Schmerzen während der Behandlung. Oft wird daher die Laserbehandlung mit einer Licht(IPL)Behanlung kombiniert um auch dunklere Haut und hellere Haare entfernen zu können.
  • Enthaarung mithilfe der Nadelepilation
    Die Nadelepilation ist die einzige permanente Haarentfernung. Hier wird eine elektrisch geladene Nadel den Haarkanal entlang bis zur Haarwurzel geführt um dort einen Stromstoß abzugeben, der die Haarwurzel veröden lässt. Die Behandlung ist sehr aufwendig und teuer und kann nur von Spezialisten durchgeführt werden. Die Schmerzen sind je nach Fachkenntnis des behandelnden Kosmetikers ungefähr mit dem Zupfen von Haaren vergleichbar.
  • Enthaarung mithilfe von IPL Hausgeräten
    Im Gegensatz zu IPL Behandlungen im Schönheitssalon gibt es auch die Möglichkeit mit kleinen und handlichen IPL Heimgeräten die Haare zu entfernen. Hierbei gelten die gleichen Regeln wie bei IPL bzw. Laser. Je dunkler das Haar und je heller die Haut desto besser sind die Ergebnisse. Im Gegensatz zur Studiobehandlung werden bei den Heimgeräten jedoch keine Haarwurzeln verödet, da die IPL Blitze nicht tief genug in die Haut eindringen. Für 2-3 Wochen ist das Ergebnis jedoch sehr zufriedenstellend und Hautirritationen gibt es keine. Geräte fangen bei ca. 200 Eur an und haben bei Portalen wie amazon durchweg positive Bewertungen.

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Kommentare

3 Kommentare für “Intimrasur ohne Pickel”

  1. Mein Geheimtipp für den Intimbereich ist das Eincremen mit Enthaarungscreme (ich benutze Veet) und das anschließende Rasieren. Der Nassrasierer hat damit die gleiche Funktion wie der Spachtel, der bei der Enthaarungscreme dabei ist mit dem Vorteil, dass er weitaus effektiver ist.

    So kann man direkt gegen die Haarwuchsrichtung rasieren ohne das es schmerzt oder zu Hautirritationen führt. Ich benutze Enthaarungscreme also quasi als Rasierschaum :-)

  2. Bevor ich auf Heim IPL-Geräte umgestiegen bin habe ich ebenfalls Enthaarungscreme benutze und habe mir die empfindlichen Stellen vorher mit Vaseline eingecremt. So kann die Enthaarungscreme an keine empfindlichen Stellen im Intimbereich gelangen. Anschließend habe ich ein Peeling-Handschuh (sogenannte Bath Gloves) benutze mit dem ich mir die Haare einfach von der Haut gerubbelt habe. Das ganze funktioniert bei 3-4 mm langen Haaren erstaunlich gut.

    IPL hat aber den Vorteil, dass es nicht wehtut und auch bei Haaren funktioniert, die noch nicht sichtbar sind und sich noch unter der Haut befinden.

  3. [...] entzündete Pofalte ist sehr unangenehm. Wer im Intimbereich starken Haarwuchs hat und sich dort rasiert wird des öfteren 1-2 Tage nach der Rasur ein Jucken verspüren und teilweise kommt es auch zu [...]

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