Oft sind heranwachsende junge Mädchen und Frauen mit ihrem Körper und vor allem mit ihrer Oberweite unzufrieden. Durch die Einnahme der Antibabypille hoffen Viele, das Wachstum ihrer Brust beeinflussen zu können. Aber ist das tatsächlich möglich?
Prinzipiell kann es durch die Hormonumstellung und durch Wassereinlagerungen tatsächlich zu einer temporären Vergrößerung der Oberweite kommen. Da die Pille generell zu einer allgemeinen Gewichtszunahme führen kann, lässt sie in vielen Fällen natürlich auch den Busen um eine oder mehrere Körbchengrößen „wachsen“. Solche Veränderungen gehen in der Regel aber nach dem Absetzen des Präparates bzw. nach einer Umstellung auf ein anders dosiertes Medikament zurück. Ebenso sollten Wassereinlagerungen verschwinden sobald die Pille nicht mehr eingenommen wird.
-->Die weibliche Brust wächst ca. bis zum 21. Lebensjahr, oft aber auch noch darüber hinaus. Die Form der Brust kann sich das ganze Leben über immer wieder verändern. Somit kann es leicht passieren, dass junge Frauen das natürliche Wachstum ihrer Oberweite mit der Einnahme der Antibabypille in Verbindung bringen.
Es ist wichtig zu beachten, dass ein eventuelles Wachsen der Brust, bedingt durch Einlagerungen aufgrund von hormoneller Verhütung eine Nebenwirkung ist. Anders als bei Hautproblemen, die mit dem richtigen Pillenpräparat verbessert werden können, gibt es keine Pille die tatsächlich das Wachstum der weiblichen Brust fördert oder bedingt. Dauerhafte Veränderungen sind nur durch einen operativen Eingriff möglich dessen Risiken ebenfalls sorgfältig abzuwägen sind und von den meisten Medizinern auch erst nach vollständigem Abschluss des Brustwachstums durchgeführt wird.
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